Dein persönlicher Hundefilm

von Martina Jansen (Kommentare: 0)

Dein persönlicher Hundefilm

Sascha Djuranic schafft lebendige Erinnerungen

Wie oft haben Sie sich darüber amüsiert, dass Ihr tollpatschiger kleiner Welpe über seine eigenen dicken Pfoten gestolpert ist? Einmal umgedreht und er ist groß. Ihr geliebter Vierbeiner liebte es, Ihre Schuhe anzuknabbern, aber Sie konnten ihm nicht böse sein, wenn er Sie mit treuen Augen ansah. Und plötzlich ist der treue Begleiter über die Regenbogenbrücke gegangen. Geblieben sind zum Glück Fotos und lebendige Erinnerungen im Kopf, aber Ihnen fehlt dennoch etwas?

„Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.“ Mit lebendigen Erinnerungen kann Ihnen nun Sascha Djuranic helfen. Er dreht hochwertige Videofilme und schenkt Ihnen damit immer wieder abrufbare Momente mit Ihrer Fellnase. „Deinen liebsten Freund auch später noch einmal in glücklichen Momenten zu sehen – spielend, rennend, entdeckend, schmusend – seine Bewegungen, auch seine ‚Macken‘, einfach seine Einzigartigkeit in einem Video, diese wertvolle, authentische Erinnerung an Deinen Liebling will ich Dir geben“, verspricht Sascha auf seiner Webseite. 
Der 43-Jährige, der kürzlich von Dorsten zurück nach Wesel gezogen ist, setzte vor zwei Jahren beruflich alles auf eine Karte. Der Schweißermeister und Ausbilder ging während seiner coronabedingten Kurzarbeit volles Risiko, gab seine berufliche Verpflichtung auf und startete als einziger Hundevideograf in Deutschland in die Selbstständigkeit.
„Tiere waren schon immer meins. Schon als Kind lief ich mit der Kamera in der Hand über den Hof und filmte dort die Tiere. Auch beim Fernsehen blieb ich meinen Interessen treu, denn Musikvideos und die Mini-Playback-Show waren damals meine TV-Highlights“, erinnert er sich lachend.

Foto oben rechts: Berührungsängste bei fremden Hunden kennt Sascha nicht

Um sich zu verbessern, besuchte Sascha, nach seinem Entschluss beruflich das Abenteuer „Hundevideograf“ zu starten, online die Filmschule und lernte professionelle Kameraeinstellungen, Bildaufbau und vieles mehr. „Tiere sind mein Herzensprojekt, besonders Hunde und Pferde, doch auch jedes andere Tier ist bei mir herzlich willkommen. Und so war Bobbi, mein Tibet-Terrier-Westi-Mix, zu Beginn häufig als Model vor der Kamera.“

Saschas Filme müssen emotional sein, erst dann ist er zufrieden. „Meine Videos zeichnen sich dadurch aus, dass der tierische Hauptdarsteller in seiner Eigenart ganz speziell in Szene gesetzt wird“, erzählt der Hundevideograf. So spielt es für ihn auch keine Rolle, ob er nach dem Dreh noch acht, zehn oder zwölf Stunden am Rechner sitzt, um den Film zu schneiden, ihn mit der passenden Musik zu unterlegen und ihm in Form von Colour Grading einen besonderen Look zu verpassen, der an Kinofilme erinnert. „Am Ende ist dann ein drei- bis vierminütiger Film entstanden, der die emotionalen Momente im Leben ihres vierbeinigen Freundes unterstreicht und den ich mit gutem Gewissen abgeben kann“, verspricht er.

Foto oben rechts: Sascha mit seinem treuen Begleiter Bobbi

Mit der Zeit wurde Saschas Ausrüstung professioneller, sprich teurer und schwerer. An die sieben Kilogramm wiegt sein Equipment, das in etwa so viel kostet wie ein Kleinwagen. Eine Auswahl seiner damit gedrehten Filme können Sie auf seiner Webseite ansehen. Darunter auch den Imagefilm über das Dorstener Tierheim mit der Stimme der Schauspielerin und Synchronsprecherin Jana Rahma. „Dass die stellvertretende Vorsitzende des Tierschutzvereins, Marina Hinz, vom Ergebnis begeistert war, das hat mich natürlich noch mehr angespornt“, verrät mir Sascha.

Hinter jedem seiner Filme steckt eine Menge Arbeit. Ein Vorgespräch mit dem Besitzer, um seine Ideen und Wünsche zu erörtern, ist für ihn ein absolutes Muss. „In diesem Zusammenhang kann ich auch schon einiges über den oder die treuen Weggefährten erfahren.“ Bei seinem Dreh hat Sascha keinen speziellen Ablaufplan im Kopf. „Die Hunde sollen sich in ihrem gewohnten Umfeld natürlich bewegen und keine Kunststücke vollbringen“, erklärt er. Daher gibt es bei den Dreharbeiten auch keine Schwierigkeiten. Nur ein einziges Mal musste eine Aufnahme abgebrochen werden und das war wetterbedingt.

„Natürlich wird meine Arbeit bezahlt, aber der emotionale Lohn, wenn ich die leuchtenden Augen der Auftraggeber sehe, ist mir ebenso viel wert.“
Bei Dreharbeiten des ZDF oder WDR über seine Arbeit wurde ihm ein großes Talent bescheinigt. „Mehrfach habe ich gehört, dass ich mich doch dort bewerben soll. Da ich jedoch keine journalistische Ausbildung habe, blieben meine Bewerbungen leider chancenlos“, bedauert Sascha. „Dann gehe ich jetzt halt meinen eigenen Weg“, blickt der tierliebe Mann in seine hoffentlich beruflich erfolgreiche Zukunft.

Foto oben rechts: Warten auf den richtigen Moment

Sascha Djuranic
0177/7530945
info@derhundevideograf.de
www.derhundevideograf.de

Text: Martina Jansen
Fotos: Mattis Heye

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