Öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes Dorsten Nr. 250

von Martina Jansen (Kommentare: 0)

Öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes Dorsten Nr. 250

„Wohnbebauung ehem. Pfarrgarten Paulusstraße“

Anlass und Ziel der Planung: Aufgrund von Strukturveränderungen in katholischen Kirchengemeinden ergeben sich auch veränderte Rahmenbedingungen für die katholische Kirchengemeinde St. Paulus in Hervest, so dass das bisherige Pfarrhaus (Paulusstraße 6) entbehrlich geworden ist. Die Gemeinde hat beschlossen, das Gebäude mit einem angemessenen Gartenanteil zu veräußern. Der übrige Teil des Pfarrgartens soll einer maßvollen städtebaulichen Ergänzung der Wohnbebauung zugeführt werden.

Über gestalterische Festsetzungen soll der historisch geprägten Umgebungsbebauung (Dorfkern Hervest mit mehreren Baudenkmälern) Rechnung getragen und ein städtebaulich unangemessener Kontrast vermieden werden. Es sind zwei Einfamilienhäuser und eine Stellplatzanlage für die Kirchengemeinde geplant. Im Bebauungsplan werden Baufenster mit Baulinien (zur Paulusstraße) und engen Baugrenzen festgesetzt.

Räumlicher Geltungsbereich: Das Plangebiet liegt im Stadtteil Dorsten-Hervest, westlich der Dorfstraße und erfasst eine Grün- bzw. Gartenfläche (ehem. Pfarrgarten) sowie ein kleineres Wäldchen im südlichen Teilbereich. Nördlich des Plangebietes liegt der historisch geprägte Dorfkern „Dorf Hervest“; südlich des Plangebietes schließt sich die Auenlandschaft der Lippe an.

Im Rahmen der öffentlichen Auslegung liegen die nachfolgend aufgeführten Planunterlagen in der Zeit vom 29.11.2017 bis einschließlich 29.12.2017 im Rathaus der Stadt Dorsten, Halterner Straße 5, 46284 Dorsten, im 2. OG des Haupttreppenhauses, während der Dienststunden und nach mündlicher Vereinbarung zu jedermanns Einsicht bereit:
Übersichtsplan
Bebauungsplanentwurf - Gesamtplan
Plankopf
Planzeichnung - verkleinert auf A 4 s/w
Zeichenerklärung und Textliche Festsetzungen
Entwurfsbegründung Teil I – Allgemeiner Teil
Entwurfsbegründung Teil II – Umweltbericht

Der Umweltbericht enthält Aussagen zu den Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch, Gesundheit, Landschaft, Tiere und Pflanzen / biologische Vielfalt, Boden, Wasser, Klima, Lufthygiene, Kultur und sonstige Sachgüter und deren Wechselwirkungen.

Umweltbezogene Informationen sind verfügbar und können in Zimmer 218 eingesehen werden.

Ebenso sind die in den Planunterlagen angeführten DIN-Normen einsehbar:
DIN 4109 Schallschutz im Hochbau
DIN 18920 Vegetationstechnik im Landschaftsbau – Schutz von Bäumen, Pflanzbeständen und Vegetationsflächen bei Baumaßnahmen
DIN 18915 Vegetationstechnik im Landschaftsbau - Bodenarbeiten

Unterlagen sind ebenfalls im Internet auf der Homepage der Stadt Dorsten www.dorsten.de unter „Aktuelles“ oder unter der Rubrik „Verwaltung & Service / Bauen & Wohnen / Aktuelle Bürgerbeteiligung“ abrufbar.

Die ortsübliche Bekanntmachung der der öffentlichen Auslegung im Amtsblatt der Stadt Dorsten ist unter dem folgenden Link abrufbar: https://www.dorsten.de/Verwaltung/Rathaus/Amtsblatt.asp   

Stellungnahmen zu diesem Bebauungsplan können während der o.g. Frist beim Planungs- und Umweltamt zu den Dienstzeiten vorgebracht werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit eine Stellungnahme per e-mail an planung-und-umwelt@dorsten.de zu senden.

Über die Stellungnahmen, die während der öffentlichen Auslegung vorgebracht werden, entscheidet die Gemeindevertretung im Rahmen der Abwägung und damit in rechtmäßiger Erfüllung der ihr übertragenen Aufgaben.

Im Zusammenhang mit dem Datenschutz wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dies in öffentlicher Sitzung erfolgt und Stellungnahmen mit Namen, Adresse usw. somit auch Dritten - u. a. über das Ratsinformationssystem im Internet - öffentlich zugänglich sind.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen gemäß § 3 Absatz 2 Satz 2 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können und dass ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, soweit mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Text: Stadt Dorsten

Zurück