Öffentliche Auslegung: Bebauungsplan Dorsten Nr. 224 „Rademachers Hof / Baumbach“

von Martina Jansen (Kommentare: 0)

Öffentliche Auslegung: Bebauungsplan Dorsten Nr. 224 „Rademachers Hof / Baumbach“

Mit der Planung für den westlichen Siedlungsrand des Stadtteils Dorsten-Östrich soll das bestehende Siedlungsgefüge ergänzt und gleichzeitig eine geordnete Erschließung gesichert werden.

Nachdem der Umwelt- und Planungsausschuss der Stadt Dorsten in seiner Sitzung am 19.11.2013  den Beschluss zur öffentlichen Auslegung gefasst hat, hat der Entwurf in der Zeit vom 17.01.2014 – 17.02.2014 öffentlich ausgelegen.

Im Zuge dieser öffentlichen Auslegung wurden Anregungen und Bedenken geäußert, die eine Planänderung erfordern. Die ursprünglich östlich des Bachverlaufes geplante private Waldfläche wird nun als private Grünfläche festgesetzt. Die direkt an diesem Bachverlauf befindlichen Birken werden als zu erhaltende Bäume festgesetzt. Somit wird eine vorhandene landschaftliche Situation durch den Bebauungsplan gesichert. Die Planänderung erfordert eine erneute öffentliche Auslegung.

Der räumliche Geltungsbereich des o.g. Bebauungsplanes ist im abgedruckten Übersichtsplan dargestellt.
Im Rahmen der erneuten öffentlichen Auslegung liegen die nachfolgend aufgeführten Planunterlagen in der Zeit vom 31.07.2017 bis einschließlich 15.08.2017 im Rathaus der Stadt Dorsten, Halterner Straße 5, 46284 Dorsten, im 2. OG des Haupttreppenhauses, während der Dienststunden zu jedermanns Einsicht bereit:

 Übersichtsplan
Bebauungsplanentwurf - Gesamtplan
Entwurfsbegründung Teil 1 allgemeiner Teil
Entwurfsbegründung Teil 2 Umweltbericht
Plankopf
Zeichenerklärung
Textliche Festsetzungen Seite 1 und Seite 2
Hinweise
Pflanzenartenliste
Planzeichnung - verkleinert auf A 4 s/w

Folgende umweltbezogene Informationen sind außerdem verfügbar und können in Zimmer 219 eingesehen werden:

Fachgutachten Artenschutzprüfung
Biologische Station
Dorsten – September 2011
Vorprüfung zum Artenschutz

Schallgutachten    
Arno Flörke
Haltern – März 2013
Schallschutz

Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange    

Kreis Recklinghausen
Bodenschutz,
Niederschlagswasser,
Untergrund,
Artenschutz

Bezirksregierung Arnsberg
Kampfmittelbeseitigung

Der Umweltbericht enthält Aussagen zu den Auswirkungen auf die Schutzgüter Landschaft, Tier und Pflanzen, Boden, Grundwasser und Oberflächengewässer, Klima, Luft und menschliche Gesundheit, Kultur und sonstige Sachgüter.

Die Unterlagen sind ebenfalls im Internet auf der Homepage der Stadt Dorsten www.dorsten.de unter „Aktuelles“ oder unter der Rubrik „Verwaltung & Service / Bauen & Wohnen / Aktuelle Bürgerbeteiligung“ abrufbar.

Die ortsübliche Bekanntmachung der erneuten öffentlichen Auslegung im Amtsblatt der Stadt Dorsten ist auf der Webseite der Stadt Dorsten unter dem Link   https://www.dorsten.de/Verwaltung/Rathaus/Amtsblatt.asp  abrufbar.

Stellungnahmen können gem. § 4a Abs. 3 Nr. 2 BauGB nur zu den geänderten Teilen des Bebauungsplanentwurfes während der o.g. Frist beim Planungs- und Umweltamt zu den Dienstzeiten vorgebracht werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit eine Stellungnahme per E-Mail an planung-und-umwelt@dorsten.de zu senden.

Über die Stellungnahmen, die während der erneuten öffentlichen Auslegung vorgebracht werden, entscheidet die Gemeindevertretung im Rahmen der Abwägung und damit in rechtmäßiger Erfüllung der ihr übertragenen Aufgaben.

Im Zusammenhang mit dem Datenschutz wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dies in öffentlicher Sitzung erfolgt und Stellungnahmen mit Namen, Adresse usw. somit auch Dritten - u. a. über das Ratsinformationssystem im Internet - öffentlich zugänglich sind.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen gemäß § 3 Absatz 2 Satz 2 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können und dass ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Pressetext: Stadt Dorsten

Zurück