Der Dorstener Gesundheitstag 2018: Rund um die Gelenke

von Martina Jansen (Kommentare: 0)

Der Dorstener Gesundheitstag 2018: Rund um die Gelenke

Gesunde Gelenke bis ins hohe Alter

„Dieses Jahr sind viel mehr Besucher gekommen, als im letzten Jahr“, freut sich Kirstin Fischer, Marketingmitarbeiterin des St. Elisabeth- Krankenhauses. Räumlich kommt sie mittlerweile an ihre Grenzen, denn die Vorträge sowie die Live-OP durch Privatdozent Dr. med. Mike Baums am Kunstknie sind so gut besucht, dass die 220 Stühle nicht reichen und daher zahlreiche Zuhörer stehen müssen.

Gut gestärkt mit Kaffee und Waffeln und durch kleine vegane Köstlichkeiten des Gasthauses Stromberg nahmen die Besucher gerne die Angebote der Infostände der Krankenkassen und der VHS an.

Direkt am Eingang beriet Ludger Zens aus Schermbeck interessierte Besucher darüber, wie Fahrräder bei Knie- oder Hüftbeschwerden oder nach einer Operation eingestellt werden sollen. „Nach einer Knie- oder Hüft-OP gibt es nichts Besseres, als Rad zu fahren, um schnell wieder mobil zu werden“, ist sich der Fachmann sicher.

Foto oben rechts: Ludger Zens zeigt die richtige Sitzposition an

Über die Möglichkeiten die Schmerzen vor oder auch nach einer Operation mittels Akupunktur zu mildern, informierte Dr. Martina Bartsch von der orthopädischen Praxis Bartsch, während nebenan der Seniorenbeirat unter anderem die Notfall-Karte für die Hand- oder Satteltasche am Stand verteilte. Am Stand gegenüber stellte das Sanitätshaus Luttermann verschiedene Mobilitätshilfen für die Zeit nach der OP vor. Besucher, die sich für das Thema „Gelenke“ interessierten, wurden auf dem Gesundheitstag also bestens informiert.

Parallel dazu gab die ergotherapeutische Praxis Overfeld als einziges Mitglied der 102 vertretenden Sportverbände im Stadtsportverband Dorsten Einblicke in ihren Praxisalltag.

Foto oben rechts: Die beiden Vorstandsmitglieder des Stadtsportbundes Dorsten Michael Lachs (l.) und Alexander Steffens (r.) freuten sich über die Teilnahme der Praxis Overfeld mit Tim Overfeld und Petra Niemeyer

Gut besucht waren auch die Stände der KKRN-aktiv, die wieder ein umfangreiches Angebot physiotherapeutischer Maßnahmen nach einer Knie- oder Hüft-OP anboten. Auch dieses Jahr brachten die Mitarbeiter wieder den Simulationsanzug „Gert“ mit, der den Träger durch Gewichte, Bandagen und eine spezielle Brille schlagartig ein Alter von 80 Jahren erreichen ließ. Der 14-jährige Tim probierte ihn aus und kann nun verstehen, warum seine Oma so lange braucht, um ins Auto zu steigen.

Foto oben rechts: Tim Schürmann versucht mit Hilfe der KKRN Mitarbeiterinnen Jutta Growe (r.) und Nicole Buschjäger seine ersten Schritte als 80-Jähriger

Text und Fotos: Martina Jansen

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