2020

Keine Personenbegrenzung bei Beerdigungen

Die Stadtverwaltung weist auf einen entscheidenden Punkt hin, den die NRW-Landesregierung in der Corona-Schutzverordnung geändert hat: Bei Beerdigungen gilt nun nicht mehr die strikte Begrenzung der Teilnehmerzahl. Sehr wichtig bleibt die Einhaltung der Mindestabstands- und Hygieneregeln.

2020 von Ulf Steinböhmer

Bau der Waldkita auf den Weg gebraucht

Eine Dringlichkeitsentscheidung für den Bau einer Waldkita unterschrieben am Donnerstag Bürgermeister Bodo Klimpel und die SPD-Fraktionsvorsitzende Beate Pliete. Damit ist der finanzielle Weg frei, um am gewünschten Standort am Reiherhorst in Sythen ein kleines Holzgebäude zu errichten, das für zu betreuende 20 Kinder ausgerichtet ist.

Eigentlich hätten der Bau- und Verkehrsausschuss sowie der Ausschuss für Generationen und Soziales am Mittwoch in einer gemeinsamen Sitzung den grundsätzlich erforderlich Bau- und Finanzierungsbeschluss treffen sollen. Wegen der Corona-Krise war diese Sitzung nicht möglich, so dass sich die im Rat vertretenen Fraktionen auf diesen Weg verständigt hatten.

Der Beschluss sieht vor, 260.000 Euro für die Kita zur Verfügung zu stellen, die bisher nicht im Haushalt vorgesehen waren. Die Stadt geht davon aus, dass sie davon 90 Prozent an Landeszuschüssen wiederbekommt, den Rest bezahlt sie. Die Elterninitiative „Glückpilze e.V.“ tritt künftig als Mieter und Träger der Kita auf.

Politik und Verwaltung unterstreichen damit, dass sie alles tun, um der Elterninitiative den Weg zur Waldkita ebnen zu wollen, so dass möglichst keine Zeitverzögerungen auftreten sollten. Gleichzeitig laufen nach wie vor die Gespräche auf verschiedenen Ebenen, um das Projekt realisieren zu können.

2020 von Ulf Steinböhmer

Verwaltung hält an bewährter Zutrittsregelung fest

Während der Einzelhandel unter gewissen Voraussetzungen seit Montag wieder öffnen kann, ändert sich für die Stadtverwaltung Haltern am See im Grunde nichts: Sie war durchgängig für die Halterner Bevölkerung erreichbar. Sie hatte allerdings Wert darauf gelegt, dass die Bürgerinnen und Bürger zuvorderst telefonisch oder digital ihre Anliegen mit der Verwaltung klären. Tatsächlich haben die Menschen sehr verständnisvoll und besonnen darauf reagiert: Der Besucherverkehr hatte deutlich abgenommen. Einzig im Rathaus mit seinen publikumsintensiven Fachbereichen war eine Zutrittskontrolle installiert worden, um mögliche Ansammlungen zu kanalisieren.

Im Bürgerbüro hatte sich die Verwaltung zunächst darauf beschränkt, nur dringend notwendige Anliegen zu bearbeiten. Ab sofort wird diese Regelung nicht weiter verfolgt: Nun können auch „normale“ Fragen an das Bürgerbüro gerichtet werden. Dabei bittet man weiterhin um den bevorzugten Kontakt über das Telefon oder über elektronische Nachrichten. Bei zwingend notwendiger persönlicher Vorsprache wird das Bürgerbüro generell einen Termin vereinbaren.

Die Bücherei richtet sich derzeit darauf ein, den öffentlichen Zugang ab Dienstag, 28. April, wieder aufzunehmen. Dabei ist klar, dass es zu bestimmten Einschränkungen kommen muss. So wird ein längerer Aufenthalt nicht ermöglicht werden können, die Lese-Ecke und der Internet-Zugang werden geschlossen. Weiterhin bleibt das digitale Angebot der Bücherei voll erhalten.

2020 von Ulf Steinböhmer

Marktstände auch in Lipp- und Mühlenstraße

Für den Wochenmarkt wird die Stadtverwaltung bis auf weiteres freitags die so genannte Sommersperrung in der Lippstraße aktivieren. Das bedeutet, dass ab sofort freitags zwischen 7 und 14.30 Uhr in der Lippstraße in Höhe des Hauses Jäger-Immobilien Poller aufgestellt werden, so dass keine Fahrzeuge mehr in Richtung Marktplatz fahren können. Vorteil dieser Regelung ist, dass damit ein Teil der Marktstände auch in der Lipp- und Mühlenstraße aufgebaut werden kann. So will die Verwaltung sicherstellen, dass genügend Abstand zwischen den Ständen eingehalten werden kann, um der Verbreitung des Coronavirus entgegenzutreten. Der Markt findet wie gewohnt von 8 bis 13 Uhr statt.

2020 von Ulf Steinböhmer

Heftiger Wind legt Windrad und den Verkehr lahm

Heftige Windböen haben am Montagnachmittag dafür gesorgt, dass an einem Windrad an der B 58, Weseler Straße, ein Flügel abgefallen ist. Die abgebrochenen Teile sind zum Glück lediglich ins Feld und nicht auf die nahegelegene Bundesstraße und auch nicht auf die Autobahn gefallen. Polizei, Feuerwehr und der städtische Baubetriebshof sperrten das entsprechende Straßenstück. Das bedeutet, dass die B 58 zwischen der Autobahn A 43 und der Straße Neuer Kamp bis mindestens Mittwoch in beiden Fahrtrichtungen gesperrt bleiben. Erst dann wird ein Kranwagen, der zur Reparatur eines anderen Windrades schon vorher bestellt war, den Schaden beheben bzw. die Stelle sichern. Denn derzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass noch weitere Teile herunterstürzen. 

Deshalb sollten nicht nur Verkehrsteilnehmer die Stelle meiden, auch Schaulustige sollten in einem Radius von mindestens 500 Meter fernbleiben. 

Kfz-Fahrer können, wenn sie an der B 58 die Autobahn verlassen, nach wie vor in Richtung Haltern am See fahren, ebenso können Autofahrer aus Haltern kommend auf die A 43 fahren.

2020 von Ulf Steinböhmer