Juni 2020

Keine Zutrittskontrollen mehr in der Verwaltung

Die allgemeinen Lockerungen beim Thema Corona-Schutz machen sich auch im Rathaus bemerkbar. Deshalb wird die Stadtverwaltung die in den letzten Wochen praktizierte Zutrittskontrolle ab Montag, 8. Juni, bis auf weiteres aufgegeben. Die „offenen Sprechstunden“ im Jobcenter und im Bürgerbüro finden aus Gründen des Hygieneschutzes weiterhin nicht statt. Nach wie vor wird dringend empfohlen, auch zukünftig Termine mit den gewünschten Ansprechpartnern in den verschiedenen Ämtern zu vereinbaren, sofern Anliegen nicht telefonisch oder vor allem digital bearbeitet werden können. Damit hat die Verwaltung in den letzten Wochen ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht.

Am Montag, 8. Juni, beginnt Bürgermeister Bodo Klimpel wieder mit seiner obligatorischen Sprechstunde. Diese findet in seinem Büro, Raum 1.22, erste Etage des Neuen Rathauses statt. Hierfür ist keine Anmeldung erforderlich. Wer möchte, kann auch unter der Rufnummer 02364 933-400, anrufen. Ausfallen wird bis auf weiteres die Bürgermeistersprechstunde am ersten Samstag im Monat.

2020 von Ulf Steinböhmer

Spielzeugausleihe im Trigon

Wer hat Lust auf Stelzen zu laufen, Poi und Diabolo zu spielen oder über die Slackline zu balancieren? Wer möchte gerne Boule oder Federball spielen? Oder hat vielleicht jemand Lust zu kegeln? Da die Spielgeräte im Trigon aktuell, auf Grund der Corona-Schutzregeln nicht zum Einsatz kommen, hat sich das Trigon-Team überlegt, es den Kindern einfach auszuleihen.

Ab Montag, 8. Juni, können Interessierte montags und donnerstags zwischen 15.30 und 16.30 Uhr im Trigon an der Weseler Straße 131 vorbei schauen (natürlich auch mit Abstand und Mundschutz) und sich neben den oben genannten Dingen noch viele weitere tolle Sachen ausleihen.

Ebenfalls montags und donnerstags zwischen 14 und 15 Uhr können die Spielgeräte zurückgebracht werden. Nachdem sie desinfiziert wurden, gehen sie ab 15.30 Uhr wieder in die Ausleihe. Ab sofort ist durch die Fenster an der Weseler Straße zu sehen, was ausgeliehen werden kann.

2020 von Ulf Steinböhmer

Grüne Tonnen richtig befüllen

Der Frühling lockt die Menschen in die Gärten und in Haltern am See werden die Grünen Tonnen fleißig mit Gartenabfällen befüllt. Leider finden sich darin immer wieder auch solche Abfälle, die gar nicht in die Grüne Tonne gehören: Blumenübert.pfe, Taschentücher, behandelte Hölzer, Gartenwerkzeuge, Hundekotbeutel, Folien, Glas, Papier und auch Lebensmittel wie Essensreste oder Kartoffelschalen. All dies gehört nicht in die Grüne Tonne.

Denn diese ist ausschließlich für kompostierbare Grünabfälle wie Strauchschnitt, Rasenschnitt, Laub, alte Blumenerde und verwelkte Blumen gedacht. Je gründlicher jeder darauf achtet, Fremdkörper und Störstoffe in den Grünen Tonnen zu vermeiden, desto erfolgreicher können die Grünabfälle verwertet werden. Was passiert eigentlich weiter mit dem Müll aus der Grünen Tonne, wenn dieser in den Müllwagen gekippt wurde? In der Regel erfolgt eine tägliche Verarbeitung der Grünabfälle im verarbeitenden Werk in Dorsten. Die angelieferten Abfälle aus Laub, Rasenschnitt und anderen pflanzlichen Abfällen werden zerkleinert, um Bakterien eine möglichst große Angriffsfläche zu bieten. Über verschiedene Siebanlagen werden die  rünabfälle sortiert, um eine optimale Weiterverarbeitung und -behandlung zu erreichen. Durch Vergärung der Grünabfälle entsteht Biogas, das zur Stromerzeugung genutzt wird. Bei der Kompostierung werden Kompost und Substrate hergestellt, die dafür sorgen, dass Pflanzen gut wachsen und toll blühen. Für hochwertigen Humus ohne  ikroplastikpartikel und um diese Kreislaufwirtschaft sinnvoll betreiben zu können, ist eine sortenreine Sammlung von Anfang an wichtig.

Im Übrigen gilt für jede Müllfraktion: Sortenreines Sammeln wirkt sich positiv auf die Gebühren für die Müllentsorgung aus. Je besser Müll sortiert wird, desto weniger muss in den Entsorgungsanlagen nachsortiert werden. Anderenfalls ergeben sich durch falsch gesammelte Stoffe Effizienzprobleme. Die Sortieranlagen in den Abfallbetrieben funktionieren am besten, wenn wirklich nur das in der jeweiligen Tonne landet, was dort auch hineingehört. Von gut sortiertem Müll profitieren also alle, die Umwelt und die Endverbraucher.

2020 von Ulf Steinböhmer